SARAM

SARAM

SARAM

SARAM (kor. 사람) steht für “Mensch”.

Wir engagieren uns für Menschen in Nordkorea.

Den Menschen innerhalb der Grenzen Nordkoreas zu helfen gilt als beinahe unmöglich. Das ist es aber nicht.

Aber der Reihe nach: Eine Flucht direkt nach Südkorea ist unmöglich. Wem es gelingt aus Nordkorea zu fliehen, sitzt danach in China fest und muss dort untertauchen. Auf eine Aufenthaltsgenehmigung oder politisches Asyl haben diese Menschen in China keine Chance. Wer von den chinesischen Behörden (oder nordkoreanischen Agenten) entdeckt wird, dem droht die sofortige Abschiebung – zurück nach Nordkorea.

Das bedeutet in den meisten Fällen: Folter, Arbeitslager oder sogar Hinrichtung. Oft auch für die gesamte Familie, denn in Nordkorea gilt die Sippenhaft über drei Generationen. Wie viele Menschen sich momentan unter diesen Umständen in China verstecken müssen, ist schlicht nicht bekannt. Schätzungen schwanken zwischen 20.000 und 300.000 Flüchtlingen.

Bisher haben nur relativ wenige das Glück, mit Hilfe von Fluchthelfern außer Landes gebracht zu werden; rund 30.000 Nordkoreaner haben es inzwischen nach Südkorea oder in andere sichere Länder geschafft. Wir wollen dabei helfen, dass es immer mehr werden!

 

Bisher gibt es kaum Engagement aus der deutschen Bevölkerung, diesem kaum fassbaren Leid entgegen zu wirken. Wir haben oft gehört, Korea sei ja geographisch nicht gerade ein Nachbarland und in Europa gäbe es ja auch genug zu tun. Das stimmt. Aber es gibt zwischen Korea und Deutschland eine Verbundenheit auf mehreren Ebenen, die gerade Deutschland in die Pflicht nimmt. So hat es uns nicht überrascht, als wir Verstärkung von einem Südkoreaner bekamen, der aus eben diesen Gründen vor Kurzem nach Deutschland gezogen ist. Er möchte speziell aus der deutschen Wiedervereinigung für die – hoffentlich nicht mehr zu weit entfernte – Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel lernen.