Günther Oswald Mader

Günther Oswald Mader

Günther Oswald Mader

Ich bin 1950 geboren im südhessischen Lampertheim und seither viermal umgezogen, niemals aber weiter als 10 km von meinem Geburtsort entfernt.

Die Leidenschaft des Schreibens zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben; eigentlich wird mir das erst jetzt bewusst, wo ich darüber nachdenke, was ich schon alles geschrieben habe – manches für die Schublade, und vieles, was ich schon vergessen hatte.

Auf der Oberstufe des Gymnasiums lagen meine Schulaufsätze im Lehrerzimmer aus, weil sich verschiedene Kollegen dafür interessierten. Seit damals habe ich immer wieder eine Rückmeldung erhalten: Was ich schreibe, sei so völlig anders als das, was man sonst so zu lesen bekommt.

Ich habe das Diplom für Erwachsenenbildung mit den Studienschwerpunkten Philosophie, Theologie, Soziologie und Politikwissenschaft. Ich pflege den Dialog mit philosophisch-theologisch interessierten Menschen wie auch mit atheistischen Humanisten; ich selbst bin gläubiger Katholik.

In der örtlichen Tageszeitung habe ich oft zu politischen und religiösen Themen Stellung bezogen; für den „Rheinischen Merkur“ habe ich kleine Artikel geschrieben; 1980 hat meine Frau in Zusammenarbeit mit dem Wormser Verleger Heintz meinen Essay „Die vierte Dimension  der Politik“ verlegt; ich durfte das Buch dem damaligen Papst Johannes Paul II. persönlich überreichen, und in Deutschland habe ich möglicherweise den Anstoß dazu gegeben, dass der Umweltschutz später als vierte Staatszielbestimmung in die Verfassung aufgenommen wurde.

Aber auch in anderen Genres habe ich mich getummelt: Ich habe Büttenreden, Lyrik, Unsinnspoesie, Nonsens und Satire verfasst – ein wenig davon ist in regionalen Zeitungen erschienen. Für den Komponisten Gerhard Rabe und den Sängerkreis Paderborn-Büren schrieb ich eine Kantate mit Lied- und Vortragstexten, die 1987 aufgeführt wurde. Einiges ist durch verschiedene Umstände verloren gegangen; erst jetzt im Unruhestand finde ich ab und zu Gelegenheit, mich mit dem Übriggebliebenen zu befassen – neben vielen anderen Aktivitäten, in die ich eingebunden bin.